Friedrich Hölderlin und die Musik

Freitag 20.03.2020 23:00 Uhr
Konzert: Heidelberger Sinfoniker - Musikfrachter, Marstallhof 3, 69117 Heidelberg
Einlass: 22:45 Uhr

Friedrich Hölderlin und die Musik

Die musikalischen Figuren um Friedrich Hölderlin

Freitag 20.03.2020 23:00 Uhr
Konzert: Heidelberger Sinfoniker - Musikfrachter, Marstallhof 3, 69117 Heidelberg
Einlass: 22:45 Uhr

In Hölderlins Dichtung spielt der „Gesang“ – im Sinne des Erhabenen, ja Heiligen – eine zentrale Rolle. Weniger bekannt ist, dass Hölderlin sich selbst zeitlebens intensiv der Musik widmete. Bereits als Zehnjähriger erhielt er Klavierunterricht, bald danach lernte er auch Flöte spielen. Als Neunzehnjähriger erhielt er Flötenunterricht bei dem europaweit bekannten blinden Virtuosen Friedrich Ludwig Dulon, dessen Konzert op. 8 der Dichter ganz offensichtlich selbst studiert und gespielt hat. Von seiner Hand hat sich sogar eine Kadenz zum ersten Satz des Werkes erhalten. 1802 wiederum traf Hölderlin in Bordeaux höchstwahrscheinlich auf den aus der Kurpfalz stammenden Komponisten und Kapellmeister Franz Ignaz Beck, der in seinen innovativen Werken den typischen „Mannheimer goût“ mit Elementen des musikalischen Sturm und Drang vermischte. Hölderlin blieb Zeit seines Lebens musikinteressiert. Er sang, spielte weiterhin Flöte und Klavier und improvisierte gerne über beliebte Opernarien wie etwa die berühmte Cavatine "Nel cor più non mi sento" (dt. "Mich fliehen alle Freuden") aus Giovanni Paisiellos "La molinara".

Programm

Franz Ignaz Beck (1734-1809): Sinfonia für Streicher g-Moll op. 1, Nr. 1
Friedrich Ludwig Dulon (1769-1826): Allegro aus dem Konzert für Flöte und Orchester G-Dur op. 8 mit Kadenz von Friedrich Hölderlin
Franz Ignaz Beck: Sinfonia für Streicher A-Dur op. 1, Nr. 3
Hendrik Coenraad Steup (1778-1827):Variationen für Flöte und Orchester G-Dur über Paisiellos "Nel cor più non mi sento" op. 1

Eintritt frei. Begrenztes Platzangebot. Freie Platzwahl.

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